Spontan muss man sein

Vom 25. August 2012 · Allgemein, Ausbildung

Nach einem morgentlichen Auftritt mit meinem Chor Joyful Voices machte ich mit meiner Frau auf dem Heimweg einen Abstecher Richtung Flugplatz. Wir wollten mal das dortige Restaurant bzw. die Vereinsgaststätte „Cockpit“ ausprobieren. Außerdem hatte mich der Ausbildungsleiter via Email eingeladen, doch am Wochenende mal vorbeizuschauen.

Schnitzel war knusprig, Pommes reichlich, Salat frisch, Getränke kühl.
Also alles bestens.

Danach ging ich hoch in den Tower und traf dort zufällig ein paar von den Verantwortlichen. Nachdem ich mit meinen Fragen bezüglich des Papierkrams um mich geworfen hatte, wurde mir angeboten, spontan jetzt meinen ersten offiziellen „Schnupperflug“ zu machen, der später dann auch auf die Pflicht-Flugstunden angerechnet wird. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Meine Frau war so lieb – und ebenso spontan – bei Kaffe & Kuchen auf der Sommerterasse des Restaurants (gibt Schlimmeres) auf mich zu warten.

Zusammen mit dem Fluglehrer parkte ich das Schulflugzeug, eine Technam P2002 JF, aus dem Hangar aus. Schnell noch tanken (Artikelbild) und dann ging’s los. Ich bekam eine kleine Einweisung in die wichtigsten Instrumente, Checklisten etc. und schon waren wir in der Luft. Es war etwas windig und daher ruppeliger als beim Flug mit unserem Nachbarn, aber dennoch einzigartig. Ich durfte Quer- und Seitenruder bedienen und mir die Pfalz von oben anschauen. Wir übten vor allem „geradeaus fliegen“ – auch das will gekonnt sein!

Irgendwann ist das wie Autofahren.

30 Minuten später landeten wir wieder in EDRF.
Beim Landeanflug bekam ich noch die „markanten Punkte“ der Dürkheimer Platzrunde gezeigt.
Diese müssen bei jedem Start bzw. vor jeder Landung überflogen werden.
Unter Anderem war auch ein Winzer-Anwesen dabei – schade für denjenigen, der dort wohnt. =)